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Neurofeedback

Neurofeedback ist eine weltweit eingesetzte, wissenschaftlich anerkannte Methode zur Verbesserung der Gehirnaktivität. Mittels moderner Messmethoden wird die elektrische Hirnaktivität direkt am Kopf gemessen und auf dem Computerbildschirm sichtbar gemacht und dem Übenden zu Trainingszwecken zurückgemeldet. Das computergestützte Neurofeedback trainiert mit Hilfe verschiedener Animationen therapeutisch verschiedene Leistungen des menschlichen Gehirns. Es ist eine Lernmethode auf Grundlagen der Verhaltenstherapie.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass dieses Behandlungsmethode eine Medikation von z.B. Ritalin® überflüssig machen kann. Neurofeedback ist einfach anzuwenden, völlig schmerzfrei und nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand nebenwirkungsfrei. Nach regelmäßigem Training halten die Effekte über mehrere Monate ohne Training an und werden kaum wieder verlernt.

Behandlungsfelder

Verbesserung kognitiver Fähigkeiten, z.B.:

Neurofeedback bei Kindern mit AD(H)S

Bei Störungen der Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und hoher Ablenkbarkeit gibt es eine Fehlsteuerung (Dysfunktion) in den Frequenzbereichen, das bedeutet, dass einige Frequenzen stärker vertreten sind, andere zu gering. Es kommt zu einem Ungleichgewicht. Das bedeutet sie ermöglicht, über die Bewusstmachung der Frequenzveränderungen, eine Rückmeldung (Feedback) des Konzentrationszustandes.

Neurofeedback (NFB) ist eine Lernmethode auf Grundlagen der Verhaltenstherapie (operantes Konditionieren). Eine gewünschte Veränderung wird mittels der Rückmeldung „belohnt“ – eine unerwünschte „bestraft“.
Die Belohnung oder Bestrafung erfolgt durch ein Computerprogramm, das die Veränderungen registriert und eine vorher bestimmte Motivation startet oder wieder stoppt. Die Motivation kann ein einfaches Spiel, ein Puzzle oder ein kleiner Film sein. Die Registrierung der Änderungen und die Belohnung/Bestrafung wird in Echtzeit, d.h. in wenigen Millisekunden ausgeführt.
Durch diese extrem schnelle Rückmeldung des Rückganges der Konzentrationsfähigkeit oder des Anstiegs der Konzentrationsleistung kommt es zu einem „Lerneffekt“.

Während der Therapie wird das Kind zum „Transfer“ des Erlernten aufgefordert. Das bedeutet, dass die Verbesserung der Konzentration auch ohne Rückmeldung vom Computer Zuhause oder in der Schule geübt werden soll. In der Therapie wird dafür die Rückmeldung für kurze Zeiträume ausgeschaltet und dann vom Therapeuten, nach kurzer Übungsphase, rückgemeldet.

Die Verbesserung und die Mitarbeit des Kindes werden auch über die gesamte Sitzung registriert und vom Therapeuten über ein Punktesystem (Belohnungssystem) belohnt. Die erhaltenen Punkte werden gutgeschrieben und können gegen kleine Belohnungen eingetauscht werden.

Um den Transfer in den täglichen Bereich zu beüben, sollte das Kind auch an den therapiefreien Tagen das Gelernte beüben. Das kann zum Beispiel eine Konzentrationsübung vor den Hausaufgaben, Übungen für Klassenarbeiten, Vokabeln lernen, usw. sein. Den Erfolg der Konzentrationsverbesserung können Sie z. B. am reibungsloseren Verlauf der Aufgaben beurteilen. Sie sollten ein ähnliches Punktesystem oder ein bereits bestehendes Belohnungssystem für diesen Zweck einführen bzw. verändern.

Eine Sendung von SternTV zeigte einen Betrag, mehr erfahren Sie unter:
http://www.stern.de/tv/sterntv/neurofeedback-als-therapie-bei-adhs-und-ads-2148344.html
Hören Sie hierzu einen Beitrag des hr unter:
http://www.hr-online.de/website/suche/home/mediaplayer.jsp?mkey=47407953&type=a&xtmc=adhs&xtcr=6